epd-bild / Rolf Zöllner

Gottesdienst

Gottesdienste während der Sanierung unserer Kirche St. Marien

Unsere Gottesdienste können bis auf Ausnahmen (OpenAir) derzeit nur im Kirchsaal Gärhof 7 gefeiert werden.

Das Schutzkonzept für unsere Gottesdienste in der Corona-Zeit

Bei den Gottesdiensten im Kirchsaal Gärhof 7 wird neben dem stufenlosen Eingang in den Saal die mittlere Saaltür als Ausgang geöffnet sein. Im Eingangsbereich müssen wir die Namen der Gottesdienstbesucher*innen notieren, damit eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können. Die Listen werden nach vier Wochen vernichtet. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Am Eingang halten wir auch Händedesinfektionsmittel bereit.
Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist beim Betreten und Verlassen des Gemeindehauses erforderlich.
In der Kirche bzw. im Kirchsaal haben wir Plätze so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,50m zwischen den Gottesdienstbesuchern gewährleistet werden kann. Unter dieser Vorgabe finden ca. 30 Menschen im Kirchsaal Platz. Menschen in einem Hausstand lebend, können zusammensitzen.
Im Gottesdienst soll auf Gemeindegesang verzichtet werden, sofern dieser nicht im Außenbereich stattfinden kann. Das Abendmahl kann bis auf Weiteres nicht gefeiert werden.
Kollekten werden nur am Ausgang in markierten Körben gesammelt.
Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, die sobald es die Umstände erlauben, reduziert werden sollen.

 

Unser Gottesdienstverständnis

Der Gottesdienst bildet für jede christliche Gemeinde das Kernstück ihrer Existenz. Für Menschen, die regelmäßig an ihm teilnehmen, gehört er zum tragenden Gerüst ihres Lebens. Aber auch für diejenigen, die nur unregelmäßig oder in größeren Abständen Gottesdienste mitfeiern, haben der verlässliche Gottesdienst und das Vertrauen in seine Qualität hohe Bedeutung.

Gottesdienste sollen vorallem auch in schwierigen Zeiten ermutigend sein.
Und so ist in unseren Gottesdiensten jede und jeder willkommen.

Nichts ist für eine Kirche belastender, als wenn über ihre Gottesdienste abschätzig geredet wird; und nichts weckt mehr Freude und Dankbarkeit, als wenn Gottesdienste eine ausstrahlende und aufbauende, eine beflügelnde und klärende Wirkung entfalten. Wenn Gottesdienste Glauben wecken und stärken, bekennen wir uns dankbar dazu, dass Gottes Geist in ihnen wirkt. Aber gerade deshalb wissen sich alle, die für die Gestaltung von Gottesdiensten verantwortlich sind, dazu verpflichtet, das ihnen Mögliche dazu beizutragen, dass Gottesdienste ansprechend und einladend gestaltet sind.

Sollten wir etwas von Ihren Erfahrungen und Eindrücken wissen, gibt es etwas, dass wir besser oder anders machen sollten, geben Sie uns bitte Bescheid.

 

Für den Reformprozess in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kommt dem Umgang mit dem Gottesdienst eine zentrale Bedeutung zu. Dass evangelische Gottesdienste oft nicht die Resonanz finden, die ihrer Bedeutung für das Leben der Gemeinde gemäß wäre, ist ein Befund, mit dem wir uns als Kirche nicht abfinden wollen. Ausdrücklich haben wir vielmehr schon im Impulspapier "Kirche der Freiheit" im Jahr 2006 das Ziel formuliert, die Gottesdienstbeteiligung zu stärken und auf diesem Weg ein gemeinsames Qualitätsbewusstsein im Blick auf den Gottesdienst zu entwickeln. Dafür wurden Liturgie und Kirchenmusik einerseits, die Kultur der Predigt andererseits als besonders wichtige Aufgabenfelder herausgehoben; Kompetenzzentren in Hildesheim und Wittenberg sollen der Beschäftigung mit diesen Aufgabenfeldern neue Impulse verleihen. In vielen Reforminitiativen wird auf die besonderen Möglichkeiten von Kasualgottesdiensten und anlassbezogenen Gottesdiensten geachtet. Aber bei allen Veränderungen im Lebensrhythmus vieler Menschen bleibt der verlässlich gefeierte Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen von großer Bedeutung.